Allgemein Holistic Live

Das Außen und seine (Un)wichtigkeit

von Verena

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Was wäre denn eigentlich, wenn uns das Außen ab und zu ein bisschen mehr egal wäre? Erzählen wir uns manchmal einfach ein paar Märchen zu viel und verfangen uns in Dinge, die so in der Form überhaupt gar nicht so wichtig wären wir wir vielleicht meinen? Projizieren wir durch unser Denken zu Vieles in unser Außen weil wir es zu wichtig nehmen? Folgt Energie nicht immer dem Fokus?

Wir spinnen selber die Gedankenfäden und ziehen sie in Richtungen, die wir gut finden. Am Ende kommt raus, was wir gefädelt haben. Logisch.

Wäre es eventuell von Vorteil dem Innen mehr Achtsamkeit zu schenken? Wäre das ein Versuch wert? Ihr wisst bescheid.

Ich bin jedenfalls viel zu oft noch im Außen. Und zu wenig verbunden. Ich lege meinen Fokus irgendwie zu oft noch auf Dinge, die ich nicht beeinflussen kann. Und dann fühl ich mich geschwächt.

Ich bin aber sehr froh und dankbar darüber, dass ich auf meinem Weg immerhin die Möglichkeit erkannt habe das Außen, das Materielle, Menschenfassetten wenigstens momentweise zur Gänze auszublenden. Loszulassen wenn ich das möchte. Immer wieder Meditationen im Alltag einzubauen und zu erkennen was ist. Abstand zu bekommen. Einfach nur Abstand.

Die Gewissheit, meine Welt – irgendwo zwischen schreiendem nicht schlafen wollendem Kind und einem Haushalt, der sowieso selten hübsch sauber ist – anhalten zu können macht mich stark. Sich in fast jeder zermürbenden Situation gedanklich aus dem Schneider machen zu können, sich vom Außen abmelden zu können um sich zu sammeln, sich auf den Atem konzentrieren zu können – das ist wahrlich in vielen Situationen der Jackpot.

Zumindest in meinem Mama-Alltag. Der meistens wunderschön ist – und oft auch einfach nur hart.

Den Geist zur Ruhe bringen ist für mich die allergrößte Herausforderung, der ich mich seit Jahren neben meiner Dankbarkeitspraxis tagtäglich stelle.

Seit der Geburt unseres ersten Kindes weiss ich aber zum ersten Mal was es wirklich heisst wenn wir von Hingabe sprechen. Von Nächstenliebe. Von Verzicht. Von Selbstlosigkeit.

Meditation macht mich ruhig. Lässt mich stark werden. Lässt Frieden, Glück und Freiheit entstehen. Der Fokus liegt dann dort, wo er für mich liegen soll.

Es gäbe keinen besseren Übungsplatz als mein Zuhause mit meinen Zwergen um Meditation oder auch Yoga im tiefen Selbst zu praktizieren. Je mehr ich mich einlese, je mehr ich darüber weiß, desto klarer wird für mich, dass mein Weg ein ziemlich guter ist. Und ich mich anfangs weniger bewusst aber vor allem intuitiv für ein yogisches Leben mit all seinen Facetten entschieden habe.

Ohne Matte. Und ohne viel Tamtam im Außen.

Und nach und nach verstehe ich auch, warum ich damals (es war 2008 als ich das erste mal mit Yoga in Berührung kam) diesen ganzen Hype um Yoga & Co wie es hier in der westlichen Welt  gelebt wird nie so richtig verstanden habe.

Weil ich persönlich das so in der Form bisher nicht gebraucht habe um zu üben und voranzukommen.

Für mich ist Yoga und Meditation einfach viel viel viel mehr als mich täglich darauf zu besinnen.

 Ich habe in meinen Kindern die härtesten Lehrmeistern unter der Sonne.  Und das macht mich unendlich glücklich.

Und immer und immer wieder stelle ich fest: Diese Schule ist mein Weg. Ich mag sie.

Was brauchen wir also um fokussiert zu bleiben? Um achtsam zu sein? Um unser Inneres zu nähren?

 

– Ich brauche Anleitung. Das heißt für mich aktuell, ich hol mir Meditationen und übe. Was könnte es für euch heißen?

– Die Neigung zu persönlicher Weiterentwicklung! Die habt ihr ziemlich sicher wenn ihr unseren Blog lest.

-Und den Willen, zu arbeiten. An dir als Frau. Mama. Partnerin. Ist ja sooo easyyy!

Und wenn ihr mal ein paar Minütchen für euch habt, lege ich euch zum Beispiel „The expansive spirit“ von Jai Jagdeesh ans Herz. Eine CD zum sich sammeln und um: Meditieren zu üben.

 

 

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